Schule Mali e.V.

Aktuelles 03.07.2019

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Leider reissen die schlechten Nachrichten aus Mali zur Zeit nicht ab. Vielleicht hat der eine oder andere mitbekommen, dass durch radikale Gruppen ein Konflikt zwischen den Bevölkerungsgruppen der Fulbe und der Dogon angestachelt wurde. Die kriegerischen Handlungen sind mittlerweile auch in der Gegend um unsere Dörfer herum angekommen. Es kam im Dogonland bereits zu etlichen Todesopfern. Die Bevölkerung flieht und bringt sich zunächst im nahegelegenen Bandiagara in Sicherheit. Nun setzt aber auch schon von dort eine Fluchtbewegung bis in die Hauptstadt Bamako ein. Weder die malische Armee noch die von der internationalen Gemeinschaft gesendeten Soldaten waren bisher in der Lage, die Terrorbanden zu vetreiben. Die Dörfer, aus der unsere Schulkinder kommen sind nun menschenleer. Zum Glück ist bisher keinem unserer Kinder und ihrer Famillien etwas passiert. Im Moment haben wir natürlich die Zahlungen nach Mali eingestellt. So können wir sicherstellen, dass das Geld nicht in falsche Hände geraten kann. Wir beobachten die Situation genau und werden, sobald sich die Lage wieder beruhigt, den regulären Schulbetrieb wieder aufnehmen. Wir hoffen, dass Sie den Kindern treu bleiben werden. Die momentane Situation führt natürlich auch dazu, dass im Dogonland keine Landwirtschaft mehr betrieben werden kann. Was das in einer Gegend wie der Sahelzone bedeutet, brauche ich nicht zu erklären: es kann im nächsten Jahr mit einer sehr umfangreichen Hungersnot in Mali gerechnet werden. Zur Unterstützung unserer Dörfer werden wir dann sicherlich die bis dahin gebildeten Rücklagen dringend benötigen. Wir werden weiterhin von hier aus alles tun, um die Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Unsere malischen Helfer, allen voran Mamoudou Tapily, tun alles Menschenmögliche, um den Schulbetrieb wieder sicherzustellen. Allerdings geht es momentan für die Familien ums nackte Überleben, die Schule spielt zur Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Wir halten Sie auf dem Laufenden und hoffen, bald wieder positiver berichten zu können

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Schule-Mali e.V.

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Leider reissen die schlechten Nachrichten aus Mali zur Zeit nicht ab. Vielleicht hat der eine oder andere mitbekommen, dass durch radikale Gruppen ein Konflikt zwischen den Bevölkerungsgruppen der Fulbe und der Dogon angestachelt wurde. Die kriegerischen Handlungen sind mittlerweile auch in der Gegend um unsere Dörfer herum angekommen. Es kam im Dogonland bereits zu etlichen Todesopfern. Die Bevölkerung flieht und bringt sich zunächst im nahegelegenen Bandiagara in Sicherheit. Nun setzt aber auch schon von dort eine Fluchtbewegung bis in die Hauptstadt Bamako ein. Weder die malische Armee noch die von der internationalen Gemeinschaft gesendeten Soldaten waren bisher in der Lage, die Terrorbanden zu vetreiben. Die Dörfer, aus der unsere Schulkinder kommen sind nun menschenleer. Zum Glück ist bisher keinem unserer Kinder und ihrer Famillien etwas passiert. Im Moment haben wir natürlich die Zahlungen nach Mali eingestellt. So können wir sicherstellen, dass das Geld nicht in falsche Hände geraten kann. Wir beobachten die Situation genau und werden, sobald sich die Lage wieder beruhigt, den regulären Schulbetrieb wieder aufnehmen. Wir hoffen, dass Sie den Kindern treu bleiben werden. Die momentane Situation führt natürlich auch dazu, dass im Dogonland keine Landwirtschaft mehr betrieben werden kann. Was das in einer Gegend wie der Sahelzone bedeutet, brauche ich nicht zu erklären: es kann im nächsten Jahr mit einer sehr umfangreichen Hungersnot in Mali gerechnet werden. Zur Unterstützung unserer Dörfer werden wir dann sicherlich die bis dahin gebildeten Rücklagen dringend benötigen. Wir werden weiterhin von hier aus alles tun, um die Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Unsere malischen Helfer, allen voran Mamoudou Tapily, tun alles Menschenmögliche, um den Schulbetrieb wieder sicherzustellen. Allerdings geht es momentan für die Familien ums nackte Überleben, die Schule spielt zur Zeit nur eine untergeordnete Rolle.