Schule Mali e.V.

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07.05.2020 Leider reissen die schlechten Nachrichten aus Mali noch immer nicht ab. Die internationale Gemeinschaft ist bisher noch nicht dazu in der Lage, die Bevölkerung zu schützen und den Terroristenbanden Einhalt zu gebieten. Nachdem unsere Dörfer überfallen und die Schulgebäude verwüstet wurden war die Bevölkerung gezwungen, in die nächstgelegene Stadt Bandiagara zu flüchten. Im Moment ist an eine Rückkehr noch nicht zu denken. Wir versuchen, einen Notbetrieb der Schule in Bandiagara zu organisieren, um die Kinder beisammen zu halten. Wir sind in engem Kontakt zu Tapily, um notwendige Unterrichtsmittel zu beschaffen um einen einigermaßen geregelten Unterrichtsbetrieb aufnehmen zu können. Wir werden alles Notwendige dafür tun, die Kinder nicht im Stich zu lassen. Leider ist es zur Zeit schwierig, regelmäßigen Kontakt zu haben und nun erschwert auch noch das Corona-Virus die Lage für die Menschen. Sobald mehr Informationen da sind, werden Sie es hier lesen. 03.07.2019 Leider reissen die schlechten Nachrichten aus Mali zur Zeit nicht ab. Vielleicht hat der eine oder andere mitbekommen, dass durch radikale Gruppen ein Konflikt zwischen den Bevölkerungsgruppen der Fulbe und der Dogon angestachelt wurde. Die kriegerischen Handlungen sind mittlerweile auch in der Gegend um unsere Dörfer herum angekommen. Es kam im Dogonland bereits zu etlichen Todesopfern. Die Bevölkerung flieht und bringt sich zunächst im nahegelegenen Bandiagara in Sicherheit. Nun setzt aber auch schon von dort eine Fluchtbewegung bis in die Hauptstadt Bamako ein. Weder die malische Armee noch die von der internationalen Gemeinschaft gesendeten Soldaten waren bisher in der Lage, die Terrorbanden zu vetreiben. Die Dörfer, aus der unsere Schulkinder kommen sind nun menschenleer. Zum Glück ist bisher keinem unserer Kinder und ihrer Famillien etwas passiert. Im Moment haben wir natürlich die Zahlungen nach Mali eingestellt. So können wir sicherstellen, dass das Geld nicht in falsche Hände geraten kann. Wir beobachten die Situation genau und werden, sobald sich die Lage wieder beruhigt, den regulären Schulbetrieb wieder aufnehmen. Wir hoffen, dass Sie den Kindern treu bleiben werden. Die momentane Situation führt natürlich auch dazu, dass im Dogonland keine Landwirtschaft mehr betrieben werden kann. Was das in einer Gegend wie der Sahelzone bedeutet, brauche ich nicht zu erklären: es kann im nächsten Jahr mit einer sehr umfangreichen Hungersnot in Mali gerechnet werden. Zur Unterstützung unserer Dörfer werden wir dann sicherlich die bis dahin gebildeten Rücklagen dringend benötigen. Wir werden weiterhin von hier aus alles tun, um die Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Unsere malischen Helfer, allen voran Mamoudou Tapily, tun alles Menschenmögliche, um den Schulbetrieb wieder sicherzustellen. Allerdings geht es momentan für die Familien ums nackte Überleben, die Schule spielt zur Zeit nur eine untergeordnete Rolle.

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07.05.2020 Leider reissen die schlechten Nachrichten aus Mali noch immer nicht ab. Die internationale Gemeinschaft ist bisher noch nicht dazu in der Lage, die Bevölkerung zu schützen und den Terroristenbanden Einhalt zu gebieten. Nachdem unsere Dörfer überfallen und die Schulgebäude verwüstet wurden war die Bevölkerung gezwungen, in die nächstgelegene Stadt Bandiagara zu flüchten. Im Moment ist an eine Rückkehr noch nicht zu denken. Wir versuchen, einen Notbetrieb der Schule in Bandiagara zu organisieren, um die Kinder beisammen zu halten. Wir sind in engem Kontakt zu Tapily, um notwendige Unterrichtsmittel zu beschaffen um einen einigermaßen geregelten Unterrichtsbetrieb aufnehmen zu können. Wir werden alles Notwendige dafür tun, die Kinder nicht im Stich zu lassen. Leider ist es zur Zeit schwierig, regelmäßigen Kontakt zu haben und nun erschwert auch noch das Corona-Virus die Lage für die Menschen. Sobald mehr Informationen da sind, werden Sie es hier lesen.